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Sicherheitsberatung

Externer Informations­sicherheits­beauftragter - Ihr ISB auf Abruf

Zertifizierte Informationssicherheitsbeauftragte, die sofort loslegen - unabhängig, branchenerfahren und zu einem Bruchteil einer Vollzeitstelle. NIS-2, ISO 27001 und KRITIS aus einer Hand. ISB as a Service ab 1.500 EUR/Monat.

50+ Unternehmen betreut BSI-qualifiziert Ab 1.500 EUR / Monat

Vertrauen unserer Kunden

Unternehmen als ISB betreut
50+
EUR / Monat
ab 1.500
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100%
Jahre Erfahrung
7+

Was ist ein Informationssicherheitsbeauftragter?

Ein Informationssicherheitsbeauftragter (ISB) ist die zentrale Ansprechperson in einem Unternehmen für alle Fragen rund um den Schutz von Informationen. Er verantwortet den Aufbau und Betrieb eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS), steuert das Risikomanagement und stellt die Einhaltung regulatorischer Anforderungen sicher. Der ISB berichtet direkt an die Geschäftsführung und fungiert als Bindeglied zwischen IT-Abteilung, Fachabteilungen und Management.

In der Praxis werden verschiedene Bezeichnungen synonym verwendet: IT-Sicherheitsbeauftragter (ITSiBe), Chief Information Security Officer (CISO) oder Informationssicherheitsbeauftragter der Behörde (ISB-B). Die Kernaufgabe bleibt dieselbe: den Schutz von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit aller Unternehmensinformationen sicherstellen - unabhängig davon, ob diese digital oder analog vorliegen.

Wichtig: Der ISB ist nicht identisch mit dem Datenschutzbeauftragten (DSB). Während der DSB den Schutz personenbezogener Daten nach DSGVO verantwortet, kümmert sich der ISB um die Sicherheit aller Informationswerte. Das BSI rät ausdrücklich davon ab, beide Rollen in Personalunion zu besetzen, da Interessenkonflikte entstehen können. Ebenso sollte der ISB nicht aus der IT-Abteilung stammen, um seine Unabhängigkeit zu wahren.

Vertraulichkeit

Nur berechtigte Personen dürfen auf sensible Informationen zugreifen. Der ISB definiert Zugriffsrechte und kontrolliert deren Einhaltung.

Integrität

Daten dürfen nicht unbemerkt verändert werden. Der ISB stellt Revisionssicherheit und Nachvollziehbarkeit aller Änderungen sicher.

Verfügbarkeit

Systeme und Daten müssen bei Bedarf erreichbar sein. Der ISB minimiert Ausfallzeiten durch Notfallplanung und Business Continuity Management.

Warum viele Unternehmen keinen Informationssicherheitsbeauftragten haben

Obwohl ein ISB geschäftskritisch ist, scheitert die interne Besetzung oft an praktischen Hürden - dabei gibt es eine bessere Lösung.

100.000+ EUR pro Jahr

Ein qualifizierter interner ISB kostet inkl. Sozialabgaben, Weiterbildung und Zertifizierungen mindestens 100.000 EUR jährlich. Für KMU oft nicht darstellbar.

Fachkräftemangel

Qualifizierte ISBs sind auf dem Arbeitsmarkt Mangelware. Die Rekrutierung dauert 3-6 Monate - wenn überhaupt ein passender Kandidat gefunden wird.

Compliance-Druck steigt

NIS-2, ISO 27001, DSGVO, Branchenstandards - die regulatorischen Anforderungen an die Informationssicherheit wachsen. Ohne ISB drohen Bußgelder und Auftragsverluste.

Warum ein externer Informationssicherheitsbeauftragter die bessere Wahl ist

Ein externer ISB bringt alle Vorteile eines erfahrenen Sicherheitsbeauftragten - ohne die Kosten und Risiken einer Festanstellung.

Sofort einsatzbereit

Kein Recruiting, keine Einarbeitung. Ihr ISB startet innerhalb weniger Tage mit voller Kompetenz.

Objektiv & unabhängig

Frei von Betriebsblindheit und internen Hierarchien. Schwachstellen werden offen benannt.

Branchenerfahrung

Best Practices aus Dutzenden Unternehmen verschiedener Branchen fließen direkt in Ihre Sicherheitsstrategie ein.

80% Kostenersparnis

Ab 18.000 EUR pro Jahr statt 100.000+ EUR für eine interne Vollzeitstelle. Kalkulierbar, transparent, skalierbar.

Welche Aufgaben hat ein externer Informationssicherheitsbeauftragter?

Ihr externer ISB übernimmt alle Aufgaben eines Informationssicherheitsbeauftragten - professionell, zuverlässig und auf Ihr Unternehmen zugeschnitten.

ISMS-Aufbau & -Betrieb

Entwicklung, Implementierung und kontinuierliche Verbesserung Ihres ISMS nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz. Von der Leitlinie bis zur Zertifizierung.

Risikomanagement

Regelmäßige Risikobewertungen, Pflege des Risikoregisters und Überwachung der Risikobehandlungsmaßnahmen. Priorisierung nach Business Impact.

Incident Management

Bewertung und Koordination bei Sicherheitsvorfällen. Unterstützung bei Meldepflichten nach NIS-2 und DSGVO. Notfallplanung und -übungen.

Awareness & Schulung

Regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeitenden, Phishing-Simulationen, Schulungsprogramme für Führungskräfte und IT-Personal.

Audit-Begleitung

Vorbereitung und Begleitung bei internen Audits, externen Zertifizierungsaudits und Überwachungsaudits. Nachverfolgung von Maßnahmen.

Management-Reporting

Regelmäßige Statusberichte an die Geschäftsführung, jährliches Managementreview, KPI-Tracking zur Informationssicherheit. Entscheidungsvorlagen für das Management.

Was einen guten Informationssicherheitsbeauftragten auszeichnet

Die Qualität eines ISB steht und fällt mit seiner Qualifikation, Erfahrung und Unabhängigkeit. Unsere Informationssicherheitsbeauftragten erfüllen alle drei Kriterien - nachweisbar und überprüfbar.

Branchenanerkannte Zertifizierungen: ISO 27001 Lead Auditor, BSI IT-Grundschutz-Praktiker, T.I.S.P., OSCP - regelmäßig erneuert und auf aktuellem Stand.
Technische und organisatorische Tiefe: Unsere ISBs verstehen nicht nur Managementsysteme und Compliance, sondern führen selbst Penetrationstests, Schwachstellenanalysen und technische Audits durch. Diese Kombination ist am Arbeitsmarkt selten.
Mandantenübergreifende Erfahrung: Erkenntnisse aus der Betreuung Dutzender Unternehmen verschiedener Branchen fließen direkt in Ihre Sicherheitsstrategie ein. Ein interner ISB kennt nur sein eigenes Unternehmen.
Kontinuierliche Weiterbildung inklusive: Teilnahme an Fachkonferenzen, jährliche Rezertifizierungen und Schulungen zu neuen Bedrohungslagen und Regularien - bei uns im Paket, intern ein Kostenfaktor von 5.000 bis 15.000 EUR pro Jahr.

Unsere Methodik als externer ISB

Wir arbeiten nach einem bewährten, strukturierten Ansatz, der sich in über 50 Mandaten bewährt hat. Keine generischen Templates von der Stange, sondern praxisnahe Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Risikobasierter Ansatz

Wir identifizieren zuerst Ihre geschäftskritischen Informationswerte und leiten daraus Schutzbedarfe ab. Maßnahmen werden nach Business Impact priorisiert - nicht nach Lehrbuch, sondern nach dem tatsächlichen Risiko für Ihr Unternehmen.

Pragmatismus statt Bürokratie

Ein ISMS muss gelebt werden, nicht nur dokumentiert. Wir entwickeln Richtlinien und Prozesse, die in Ihren Arbeitsalltag passen - schlank genug für ein KMU, robust genug für eine Zertifizierung.

Quick Wins zuerst

Bereits in den ersten Wochen identifizieren und beheben wir die kritischsten Sicherheitslücken. So sehen Sie schnell Ergebnisse, während parallel der strukturelle ISMS-Aufbau voranschreitet.

Transparentes Reporting

Regelmäßige Statusberichte an die Geschäftsführung mit konkreten KPIs: Anzahl offener Risiken, Umsetzungsgrad der Maßnahmen, Schulungsquote der Mitarbeitenden, Fortschritt in der Zertifizierungsvorbereitung.

Externer ISB vs. interner Informationssicherheitsbeauftragter

Der direkte Vergleich zeigt: Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist der externe Informationssicherheitsbeauftragte wirtschaftlicher und qualitativ hochwertiger.

Kriterium Externer ISB (AWARE7) Interner ISB
Kosten / Jahrab 18.000 EUR100.000-120.000 EUR
VerfügbarkeitInnerhalb weniger Tage3-6 Monate Recruiting
UnabhängigkeitObjektiv, keine internen AbhängigkeitenTeil der Hierarchie, Interessenkonflikte möglich
BranchenerfahrungAus Dutzenden UnternehmenNur eigenes Unternehmen
VertretungIm Team garantiertEinzelperson-Risiko
FlexibilitätSkalierbar, kündbarFestanstellung, Kündigungsschutz
WeiterbildungInklusive, ständig aktuellZusätzliche Kosten (5.000-15.000 EUR/Jahr)
BetriebsblindheitKeine - frische PerspektiveSteigendes Risiko über Zeit

Was kostet ein Informationssicherheitsbeauftragter wirklich?

Viele Unternehmen unterschätzen die Gesamtkosten einer internen ISB-Stelle. Neben dem Gehalt kommen erhebliche versteckte Kosten hinzu. Hier die vollständige Kalkulation im Vergleich zum externen Informationssicherheitsbeauftragten.

Interner ISB - Vollkostenrechnung

Bruttogehalt (Fachkraft mit Erfahrung) 70.000 - 90.000 EUR
Arbeitgeberanteil Sozialabgaben (~21%) 14.700 - 18.900 EUR
Weiterbildung & Zertifizierungen 5.000 - 15.000 EUR
Arbeitsplatz, Tools & Lizenzen 3.000 - 8.000 EUR
Recruiting & Einarbeitung (anteilig) 5.000 - 10.000 EUR
Urlaub & Krankheit (Ausfallkosten) Keine Vertretung
Gesamtkosten pro Jahr 97.700 - 141.900 EUR

Externer ISB von AWARE7

Monatliches ISB-Paket (Basis) 18.000 EUR / Jahr
Monatliches ISB-Paket (Professional) 30.000 EUR / Jahr
Weiterbildung & Zertifizierungen Inklusive
Tools & Methodik Inklusive
Vertretung bei Urlaub / Krankheit Im Team garantiert
Recruiting & Einarbeitung Entfällt komplett
Gesamtkosten pro Jahr 18.000 - 30.000 EUR

Ersparnis mit einem externen Informationssicherheitsbeauftragten: bis zu 80% der Gesamtkosten

Bei gleicher oder höherer Qualität - dank Branchenerfahrung, eingespielter Methodik und garantierter Vertretung.

Sie möchten wissen, welches ISB-Modell zu Ihrem Unternehmen passt?

In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihren Bedarf und erstellen ein individuelles Angebot.

Kostenlose Erstberatung vereinbaren
Regulatorisch relevant

Wann ist ein Informationssicherheitsbeauftragter Pflicht?

Die regulatorischen Anforderungen an die Informationssicherheit wachsen. Ein qualifizierter Informationssicherheitsbeauftragter ist nicht mehr optional - er ist die Grundlage für Compliance und Geschäftsfähigkeit. Ob als externer Sicherheitsbeauftragter, ISB as a Service oder CISO as a Service - die externe Besetzung erfüllt alle regulatorischen Anforderungen.

  • NIS-2-Richtlinie: Betroffene Unternehmen müssen einen verantwortlichen Ansprechpartner für Informationssicherheit benennen. Bußgelder bis 10 Mio. EUR oder 2% des Jahresumsatzes.
  • ISO 27001: Fordert eine benannte Rolle für Informationssicherheit mit klaren Verantwortlichkeiten und Befugnissen.
  • KRITIS / BSI-Gesetz: Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen angemessene Sicherheitsvorkehrungen nachweisen - ein ISB ist dafür zentral.
  • Branchenstandards: TISAX (Automotive), B3S (Gesundheit), BaFin-Rundschreiben (Finanzen) - zahlreiche Standards fordern einen benannten ISB.

Wer braucht einen ISB?

!
NIS-2-betroffene Unternehmen
Pflicht - Bußgelder bei Nichtbestellung
!
KRITIS-Betreiber
BSI-Gesetz fordert Sicherheitsverantwortlichen
i
ISO 27001 zertifizierte / anstrebende Unternehmen
Benannte Rolle für Informationssicherheit erforderlich
i
Zulieferer und Dienstleister
Kunden fordern zunehmend Sicherheitsnachweise
+
KMU mit Wachstumsambitionen
Proaktiver Sicherheitsaufbau als Wettbewerbsvorteil

Gesetzliche Grundlagen für den Informationssicherheitsbeauftragten

Die Anforderungen an die Bestellung eines Informationssicherheitsbeauftragten ergeben sich aus verschiedenen Gesetzen, Normen und Branchenstandards. Hier finden Sie die wichtigsten regulatorischen Grundlagen im Detail.

NIS-2-Richtlinie (EU 2022/2555) und NIS2UmsuCG

Die NIS-2-Richtlinie wurde durch das NIS2UmsuCG in deutsches Recht umgesetzt (in Kraft seit Dezember 2025). Betroffen sind rund 29.500 Unternehmen in 18 Sektoren. Artikel 20 der Richtlinie verpflichtet die Geschäftsführung, Maßnahmen zur Cybersicherheit zu billigen, deren Umsetzung zu beaufsichtigen und an Schulungen zur Informationssicherheit teilzunehmen. Die persönliche Haftung der Geschäftsleitung ist ein zentrales neues Element.

Artikel 21 definiert zehn Mindestanforderungen an das Risikomanagement, darunter Risikoanalyse, Incident Handling, Business Continuity, Lieferkettensicherheit und Security Awareness. Die Erfüllung dieser Pflichten setzt einen qualifizierten Informationssicherheitsbeauftragten voraus - ob intern oder extern spielt für die Regulatorik keine Rolle.

Bußgelder bis 10 Mio. EUR Persönliche Haftung der GF 24h-Meldepflicht bei Vorfällen

ISO/IEC 27001:2022 - Informationssicherheits-Managementsysteme

ISO 27001 fordert in Kapitel 5.3, dass die Geschäftsführung Rollen und Verantwortlichkeiten für die Informationssicherheit zuweist und kommuniziert. Die Norm verlangt eine Person, die sicherstellt, dass das ISMS den Anforderungen der Norm entspricht und über dessen Leistung an die Geschäftsführung berichtet. In der Praxis wird diese Rolle als ISB, ITSiBe oder CISO besetzt.

Die 93 Controls in Anhang A der ISO 27001:2022 decken organisatorische, personelle, physische und technologische Sicherheitsmaßnahmen ab. Der ISB verantwortet die Erstellung der Statement of Applicability (SoA), die für jedes Control dokumentiert, ob und wie es umgesetzt wird. Ohne einen qualifizierten ISB ist die Zertifizierung faktisch nicht erreichbar, da der Auditor einen kompetenten Ansprechpartner für alle Normanforderungen erwartet.

Zertifizierung möglich 93 Controls in 4 Kategorien 3-Jahres-Zyklus mit Überwachungsaudits

BSI IT-Grundschutz und BSI-Gesetz

Das BSI IT-Grundschutz-Kompendium definiert in BSI-Standard 200-1 die Anforderung an ein ISMS und benennt den IT-Sicherheitsbeauftragten als zentrale Rolle. Die BSI-Standards 200-1, 200-2 und 200-3 beschreiben den Aufbau eines ISMS, die Vorgehensweise nach IT-Grundschutz und die Risikoanalyse im Detail.

Für KRITIS-Betreiber schreibt das BSI-Gesetz (BSIG) vor, dass angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen zur Vermeidung von Störungen der Verfügbarkeit, Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit informationstechnischer Systeme getroffen werden müssen. KRITIS-Betreiber sind verpflichtet, dem BSI alle zwei Jahre Nachweise über die Einhaltung dieser Vorkehrungen vorzulegen. Ein ISB koordiniert diese Nachweispflicht.

KRITIS-Pflicht Zweijährliche BSI-Nachweise Öffentlicher Sektor Standard

TISAX (Automotive)

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat mit TISAX einen branchenspezifischen Standard geschaffen, der auf ISO 27001 basiert. OEMs wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz fordern von ihren Zulieferern ein TISAX-Label als Voraussetzung für die Zusammenarbeit. Das VDA ISA Prüfkatalog verlangt einen benannten Informationssicherheitsbeauftragten, der den Assessment-Prozess steuert und die Anforderungen an Prototypenschutz, Datenschutz und Informationssicherheit koordiniert.

BaFin-Regulierung (Finanzbranche)

Die BaFin-Rundschreiben BAIT (Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT), VAIT (für Versicherungen) und KAIT (für Kapitalverwaltungsgesellschaften) fordern ein Informationsrisikomanagement mit einer klaren Rollenverteilung. Die MaRisk verlangen die Etablierung eines Informationssicherheitsmanagements. Mit DORA (Digital Operational Resilience Act) kommen ab 2025 zusätzliche EU-weite Anforderungen hinzu. Ein ISB ist für regulierte Institute faktisch unverzichtbar.

Gesundheitswesen (B3S, SGB V)

Krankenhäuser mit mehr als 30.000 vollstationären Fällen pro Jahr gelten als KRITIS und müssen nach Paragraph 75c SGB V angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen treffen. Der branchenspezifische Sicherheitsstandard B3S des DKG (Deutsche Krankenhausgesellschaft) definiert konkrete Anforderungen an die Informationssicherheit im Krankenhaus - ein ISB koordiniert deren Umsetzung und Nachweisführung gegenüber dem BSI.

DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)

Die DSGVO schreibt in Artikel 32 angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) zum Schutz personenbezogener Daten vor. Obwohl die DSGVO keinen ISB explizit fordert, ergänzen sich die Rollen von ISB und Datenschutzbeauftragtem ideal: Der ISB stellt die technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen sicher, auf die sich der DSB bei seiner Arbeit stützt. In der Praxis ist ein ISMS nach ISO 27001 die effektivste Methode, die DSGVO-Anforderungen an die IT-Sicherheit nachweisbar zu erfüllen.

Externer Informationssicherheitsbeauftragter für Ihre Branche

Jede Branche hat eigene regulatorische Anforderungen an die Informationssicherheit. Unsere externen ISBs bringen branchenspezifische Erfahrung mit und kennen die relevanten Standards und Prüfanforderungen.

Finanzbranche & Versicherungen

BaFin-regulierte Unternehmen unterliegen strengen Anforderungen durch BAIT, VAIT und DORA. Unser externer ISB kennt die Prüfschwerpunkte der BaFin und bereitet Sie gezielt auf IT-Prüfungen vor. Wir unterstützen bei der Umsetzung der MaRisk-Anforderungen an das Informationsrisikomanagement und stellen sicher, dass Ihr Auslagerungsmanagement die regulatorischen Vorgaben erfüllt.

Gesundheitswesen

Krankenhäuser, Kliniken und medizinische Einrichtungen verarbeiten hochsensible Patientendaten. Unser externer ISB kennt den branchenspezifischen Sicherheitsstandard B3S, die Anforderungen des Patientendatenschutzgesetzes (PDSG) und die besonderen Herausforderungen der Medizintechnik-Integration. Für KRITIS-eingestufte Häuser übernehmen wir die Nachweispflicht gegenüber dem BSI.

Automotive & Zulieferer

OEMs fordern von ihren Zulieferern zunehmend TISAX-Zertifizierungen als Voraussetzung für die Zusammenarbeit. Unser externer Informationssicherheitsbeauftragter begleitet den TISAX-Assessment-Prozess, baut Ihr ISMS nach VDA ISA auf und bereitet Sie auf das Assessment durch einen akkreditierten Prüfdienstleister vor. Von der Schutzbedarfsfeststellung bis zum erfolgreichen Label.

IT & SaaS-Unternehmen

Software-Unternehmen und SaaS-Anbieter müssen ihren Kunden Informationssicherheit nachweisen - sei es durch ISO 27001, SOC 2 oder eigene Sicherheitsfragebögen. Unser externer ISB unterstützt beim Aufbau eines ISMS, das sowohl die internen Entwicklungsprozesse als auch die Produktsicherheit abdeckt. DevSecOps, sichere Softwareentwicklung und Vendor-Security-Assessments gehören zu unserem Alltag.

KRITIS & Energieversorgung

Betreiber kritischer Infrastrukturen sind gesetzlich verpflichtet, angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und dies dem BSI nachzuweisen. Unser externer ISB übernimmt die Koordination der Nachweispflichten nach BSI-Gesetz, unterstützt bei der Umsetzung branchenspezifischer Sicherheitsstandards (B3S) und bereitet Sie auf BSI-Prüfungen vor. Besondere Erfahrung im Bereich OT-Security und Netzwerksegmentierung.

Produktion & Industrie

Produzierende Unternehmen stehen vor der Herausforderung, IT- und OT-Sicherheit unter einen Hut zu bringen. Unser externer Informationssicherheitsbeauftragter versteht die Besonderheiten von Produktionsnetzwerken, Steuerungssystemen und der zunehmenden Vernetzung im Rahmen von Industrie 4.0. Wir helfen bei der Absicherung der Schnittstelle zwischen Office-IT und Produktions-OT.

Unsere Pakete für den externen Informationssicherheitsbeauftragten

Transparente Preise, flexible Modelle - wählen Sie den Umfang, der zu Ihrem Unternehmen passt. Alle Pakete sind monatlich kündbar.

Basis

Für KMU bis 50 Mitarbeitende

1.500 EUR / Monat
  • 2 Tage ISB-Tätigkeit / Monat
  • Fester Ansprechpartner
  • ISMS-Aufbau oder -Betrieb
  • Quartalsweise Statusberichte
  • Erreichbarkeit per E-Mail & Telefon
Angebot anfordern
Beliebteste Wahl

Professional

Für Unternehmen mit 50-200 Mitarbeitenden

2.500 EUR / Monat
  • 4 Tage ISB-Tätigkeit / Monat
  • Alles aus Basis, plus:
  • Monatliche Vor-Ort-Termine
  • Monatliche Statusberichte
  • Awareness-Schulungen inklusive
  • Audit-Vorbereitung & -Begleitung
  • Incident-Response-Hotline
Erstberatung vereinbaren

Enterprise

Für Unternehmen ab 200 Mitarbeitenden

Individuell
  • 6+ Tage ISB-Tätigkeit / Monat
  • Alles aus Professional, plus:
  • Mehrere Standorte / Scope
  • Dediziertes ISB-Team
  • CISO-Level-Beratung
  • Komplette NIS-2-Umsetzung
  • SLA mit garantierter Reaktionszeit
Individuelles Angebot

ISB as a Service - Informationssicherheit als Dienstleistung

ISB as a Service bedeutet: Sie bekommen einen vollwertigen Informationssicherheitsbeauftragten, ohne selbst einen einzustellen. Das Modell kombiniert die Vorteile einer festen Besetzung mit der Flexibilität eines Dienstleisters.

Was unterscheidet ISB as a Service von Projektberatung?

1

Kontinuierliche Betreuung statt Einzelprojekt

Projektberater kommen, implementieren und gehen. Ihr externer ISB bleibt - als fester Ansprechpartner für Geschäftsführung, IT und Mitarbeitende. Er kennt Ihr Unternehmen, Ihre Prozesse und Ihre Risiken.

2

Übernahme der ISB-Rolle nach außen

Ihr externer Informationssicherheitsbeauftragter wird offiziell als ISB benannt und kommuniziert in dieser Rolle mit Auditoren, Kunden und Behörden. Er ist Ihr Ansprechpartner gegenüber dem BSI, Zertifizierern und bei Sicherheitsvorfällen.

3

Kalkulierbare Fixkosten

Keine Überraschungen bei der Abrechnung. Sie zahlen einen festen monatlichen Betrag und wissen genau, welche Leistungen enthalten sind. Zusätzliche Aufwände (z.B. für Sonderprojekte) werden vorher abgestimmt.

CISO as a Service - für gehobene Anforderungen

Für größere Unternehmen oder solche mit komplexen Sicherheitsanforderungen bieten wir CISO as a Service an. Der Unterschied zum klassischen ISB: ein CISO (Chief Information Security Officer) agiert auf C-Level und verantwortet die gesamte Sicherheitsstrategie.

Strategische Sicherheitsplanung

Entwicklung einer mehrjährigen Informationssicherheitsstrategie, abgestimmt auf Ihre Geschäftsziele und regulatorischen Anforderungen.

Board-Level-Reporting

Regelmäßige Berichterstattung an Geschäftsführung und Aufsichtsrat. KPI-basierte Darstellung des Sicherheitsstatus in Management-gerechter Sprache.

Budgetverantwortung & Vendor Management

Planung und Steuerung des Sicherheitsbudgets, Bewertung und Management von Sicherheitsdienstleistern und -produkten.

Multi-Framework-Compliance

Parallele Steuerung mehrerer Compliance-Anforderungen (ISO 27001, NIS-2, TISAX, SOC 2) mit einem integrierten Managementansatz.

Ihre Ansprechpartner für den externen ISB

Sprechen Sie direkt mit unseren zertifizierten Informationssicherheitsexperten. Kostenlose Erstberatung - unverbindlich und vertraulich.

So starten Sie mit Ihrem externen ISB

In fünf Schritten vom Erstgespräch zum laufenden ISB-Betrieb.

  1. Erstgespräch & Bedarfsanalyse: Kostenlose Bestandsaufnahme: Wir klären Ihren Branchenkontext, regulatorische Anforderungen (NIS-2, ISO 27001, KRITIS) und den aktuellen Stand Ihrer Informationssicherheit. Sie erhalten eine erste Einschätzung und ein individuelles Angebot.
  2. Onboarding & Bestandsaufnahme: Systematische Analyse Ihrer IT-Landschaft, vorhandener Dokumentation und organisatorischer Strukturen. Identifikation von Quick Wins und kritischen Lücken. Sie haben ab Tag 1 einen festen Ansprechpartner.
  3. ISMS-Aufbau oder -Weiterentwicklung: Entwicklung oder Optimierung Ihres Informationssicherheits-Managementsystems: Risikoanalyse, Sicherheitsleitlinie, Richtlinien und Verfahrensanweisungen - angepasst an Ihre Unternehmensgröße und Branche.
  4. Operativer Betrieb: Ihr ISB im laufenden Betrieb: Sicherheitsvorfälle bewerten, Maßnahmen koordinieren, Mitarbeitende sensibilisieren, regelmäßige Statusberichte an die Geschäftsführung erstellen.
  5. Kontinuierliche Verbesserung: Jährliches Managementreview, Anpassung an neue Bedrohungslagen und regulatorische Änderungen. Audit-Vorbereitung und -Begleitung bei internen und externen Prüfungen.

Typischer Ablauf: Ein Jahr mit einem externen Informationssicherheitsbeauftragten

Informationssicherheit ist kein Projekt mit Anfang und Ende, sondern ein kontinuierlicher Prozess. So sieht ein typisches ISB-Jahr in der Zusammenarbeit mit AWARE7 aus - von der Bestandsaufnahme bis zur kontinuierlichen Verbesserung.

Q1

Bestandsaufnahme & Planung

Im ersten Quartal steht die Grundlagenarbeit im Fokus. Ihr externer Informationssicherheitsbeauftragter verschafft sich einen vollständigen Überblick über Ihre IT-Landschaft, vorhandene Sicherheitsmaßnahmen und organisatorische Strukturen.

  • Asset-Inventarisierung: Welche Informationswerte gibt es, wo werden sie gespeichert, wer hat Zugriff?
  • Gap-Analyse: Abgleich des IST-Zustands mit Anforderungen aus ISO 27001, NIS-2 oder branchenspezifischen Standards
  • Risikoanalyse: Identifikation und Bewertung der wichtigsten Informationssicherheitsrisiken
  • Maßnahmenplan: Priorisierte Roadmap mit Quick Wins und strategischen Maßnahmen
  • Erster Managementbericht an die Geschäftsführung mit IST-Analyse und Handlungsempfehlungen
Q2

ISMS-Aufbau & Quick Wins

Im zweiten Quartal beginnt die operative Umsetzung. Parallel zum strukturellen ISMS-Aufbau werden die kritischsten Sicherheitslücken geschlossen - damit Sie schnell messbare Ergebnisse sehen.

  • Erstellung der Informationssicherheitsleitlinie (vom Top-Management genehmigt und kommuniziert)
  • Entwicklung von Sicherheitsrichtlinien: Passwort-Policy, Zugriffskontrolle, Mobile Device Management, Home-Office-Regelungen
  • Quick Wins umsetzen: MFA aktivieren, Firewall-Regeln prüfen, veraltete Accounts deaktivieren, Backup-Konzept überprüfen
  • Erste Awareness-Schulung für alle Mitarbeitenden durchführen
  • Statement of Applicability (SoA) erstellen: Welche ISO-27001-Controls sind für Ihr Unternehmen relevant?
Q3

Operativer Betrieb & Vertiefung

Das ISMS läuft, die Grundstrukturen stehen. Jetzt geht es um Vertiefung, Übung und die Verankerung der Informationssicherheit im täglichen Betrieb. Ihr externer ISB stellt sicher, dass das System nicht nur auf dem Papier existiert.

  • Incident-Response-Übung: Simulation eines Sicherheitsvorfalls mit allen relevanten Stakeholdern
  • Phishing-Simulation: Test der Mitarbeiter-Awareness mit realistischen Szenarien und anschließender Aufklärung
  • Lieferanten-Assessment: Bewertung der Informationssicherheit bei kritischen Dienstleistern und Zulieferern
  • Technische Sicherheitsüberprüfung: Schwachstellenscan oder Penetrationstest der externen Angriffsfläche
  • Überprüfung und Aktualisierung der Risikobehandlungsmaßnahmen anhand neuer Bedrohungslagen
Q4

Review, Audit & Planung

Das vierte Quartal steht im Zeichen der Überprüfung und Weiterentwicklung. Das interne Audit und das Managementreview bilden den Abschluss des PDCA-Zyklus und die Grundlage für das nächste Jahr.

  • Internes Audit: Systematische Überprüfung aller ISMS-Prozesse und Controls gegen die Normanforderungen
  • Managementreview: Jahresbericht an die Geschäftsführung mit KPIs, Vorfallbilanz und Empfehlungen
  • Korrekturmaßnahmen: Abweichungen aus dem internen Audit nachverfolgen und beheben
  • Jahresplanung: Maßnahmenplan für das Folgejahr, Budget-Empfehlung für Sicherheitsinvestitionen
  • Optional: Vorbereitung auf externes Zertifizierungsaudit (Stage 1 oder Überwachungsaudit)

Laufende Tätigkeiten - das ganze Jahr über

Unabhängig vom Quartal übernimmt Ihr externer Informationssicherheitsbeauftragter folgende Daueraufgaben:

Erreichbarkeit: Ansprechpartner für Sicherheitsfragen per E-Mail und Telefon, Reaktionszeit wenige Stunden
Incident Response: Bewertung und Koordination bei Sicherheitsvorfällen, Unterstützung bei Meldepflichten
Dokumentation: Pflege des Risikoregisters, der Maßnahmenübersicht und aller ISMS-Dokumente
Beratung: Sicherheitsbewertung bei neuen Projekten, Systemen und Geschäftspartnerentscheidungen

Fünf häufige Fehler bei der Informationssicherheit - und wie ein externer ISB sie vermeidet

In unserer Beratungspraxis begegnen wir immer wieder den gleichen Fehlern, die Unternehmen bei der Organisation ihrer Informationssicherheit machen. Diese Muster führen regelmäßig zu Audit-Findings, Sicherheitsvorfällen oder gescheiterten Zertifizierungen.

1

Der IT-Leiter als "Nebenbei-ISB"

Der häufigste Fehler: Die ISB-Rolle wird dem IT-Leiter oder einem IT-Administrator zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben übertragen. Das Problem ist doppelt: Erstens fehlt die notwendige Unabhängigkeit, da der IT-Leiter seine eigene Arbeit kontrollieren müsste - ein klassischer Interessenkonflikt. Zweitens bleibt neben dem Tagesgeschäft kaum Zeit für die systematische Arbeit an der Informationssicherheit. Das BSI empfiehlt ausdrücklich, die Rollen IT-Betrieb und ISB zu trennen. Ein externer Informationssicherheitsbeauftragter löst beide Probleme: Er ist unabhängig und bringt dedizierte Kapazität für die ISB-Aufgaben mit.

2

ISMS als Dokumentationsprojekt behandeln

Viele Unternehmen verstehen den ISMS-Aufbau als reines Dokumentationsprojekt: Richtlinien werden geschrieben, unterschrieben und abgelegt - aber nie gelebt. Die Folge: Beim Zertifizierungsaudit stellt der Auditor fest, dass zwischen Dokumentation und gelebter Praxis eine erhebliche Lücke klafft. ISO 27001 fordert nicht nur Policies, sondern deren nachweisbare Umsetzung und Wirksamkeit. Ein erfahrener externer ISB sorgt dafür, dass Richtlinien praxistauglich formuliert, kommuniziert und in den Arbeitsalltag integriert werden. Er prüft regelmäßig, ob Soll und Ist übereinstimmen.

3

Risikomanagement als einmalige Übung

Die Risikoanalyse wird einmal durchgeführt, dann nicht mehr angefasst - bis zum nächsten Audit. In der Zwischenzeit hat sich die IT-Landschaft verändert, neue Systeme wurden eingeführt, Mitarbeiter haben gewechselt und die Bedrohungslage hat sich weiterentwickelt. ISO 27001 fordert eine "regelmäßige Informationssicherheitsrisikobeurteilung" (Kapitel 8.2). Das bedeutet: mindestens jährlich, bei wesentlichen Änderungen auch anlassbezogen. Ihr externer Informationssicherheitsbeauftragter pflegt das Risikoregister kontinuierlich, passt Bewertungen an und stellt sicher, dass neue Risiken zeitnah identifiziert und behandelt werden.

4

Awareness-Schulung als Pflichtübung

Einmal im Jahr eine PowerPoint-Präsentation zum Thema "Passwortsicherheit" - das reicht nach ISO 27001 und NIS-2 nicht aus. Wirksame Security Awareness erfordert regelmäßige, zielgruppenspezifische Maßnahmen: Phishing-Simulationen, praxisnahe Schulungen für verschiedene Abteilungen, spezielle Trainings für Führungskräfte (gerade unter NIS-2 zur persönlichen Haftung) und kontinuierliche Sensibilisierung im Arbeitsalltag. Unser externer ISB entwickelt ein nachweisbares Awareness-Programm mit messbaren KPIs - von der Phishing-Klickrate bis zur Schulungsquote.

5

Keine Vorbereitung auf Sicherheitsvorfälle

Viele Unternehmen haben keinen Incident-Response-Plan oder er existiert nur auf dem Papier, wurde aber nie getestet. Im Ernstfall - Ransomware-Angriff, Datenpanne, gezielter Angriff - fehlt dann alles: Wer entscheidet was? Wer kommuniziert mit Kunden, Behörden, Presse? Welche Systeme werden zuerst wiederhergestellt? NIS-2 verlangt die Erstmeldung eines erheblichen Sicherheitsvorfalls innerhalb von 24 Stunden beim BSI. Ohne vorbereitete Prozesse ist diese Frist kaum einzuhalten. Ein erfahrener externer Informationssicherheitsbeauftragter erstellt einen praxistauglichen IR-Plan, definiert Eskalationswege und Kommunikationsketten und übt den Ernstfall mit allen Beteiligten mindestens einmal jährlich.

Für wen eignet sich ein externer Informationssicherheitsbeauftragter?

KMU ohne eigene IT-Sicherheitsabteilung

Sie brauchen Informationssicherheit, haben aber keine Ressourcen für eine Vollzeitstelle. Unser externer Informationssicherheitsbeauftragter bringt sofort Kompetenz ein und baut Ihre Sicherheitsorganisation strukturiert auf. Sie profitieren von der Erfahrung aus Dutzenden vergleichbaren Unternehmen und vermeiden typische Anfängerfehler beim ISMS-Aufbau.

Unternehmen vor der ISO-27001-Zertifizierung

Sie planen die ISO-27001-Zertifizierung und brauchen einen erfahrenen ISB, der den Aufbau des ISMS professionell begleitet. Unsere ISBs haben bereits zahlreiche Unternehmen erfolgreich zur Zertifizierung geführt - von der Gap-Analyse über die SoA bis zum Stage-2-Audit. Sie kennen die Erwartungen der Zertifizierungsstellen und bereiten Sie gezielt darauf vor.

NIS-2-betroffene Unternehmen

Die NIS-2-Richtlinie fordert Maßnahmen zum Cybersicherheitsrisikomanagement und einen verantwortlichen Ansprechpartner für Informationssicherheit. Wir übernehmen diese Rolle sofort und regelkonform - von der Betroffenheitsanalyse über die Umsetzung der zehn Mindestmaßnahmen nach Art. 21 bis zur Einrichtung der Meldeprozesse für Sicherheitsvorfälle.

Zulieferer mit Kundenvorgaben

Ihre Kunden fordern Nachweise zur Informationssicherheit - ob Vendor-Security-Fragebögen, TISAX-Labels oder ISO-27001-Zertifikate? Ein externer ISB hilft, diese Anforderungen strukturiert zu erfüllen und dokumentiert Ihre Sicherheitsmaßnahmen so, dass Sie bei Kundenaudits und Lieferantenbewertungen überzeugen.

Unternehmen mit IT-Leiter als "Teilzeit-ISB"

Ihr IT-Leiter macht Sicherheit "nebenbei"? Das ist ein klassischer Interessenkonflikt: Er müsste seine eigene Arbeit kontrollieren. Zusätzlich bleibt bei der Doppelbelastung die systematische Sicherheitsarbeit auf der Strecke. Wir übernehmen die ISB-Rolle professionell und unabhängig, während Ihr IT-Leiter sich auf den Betrieb konzentrieren kann.

Wachsende Start-ups und Scale-ups

Sie wachsen schnell und erste Unternehmenskunden fordern Sicherheitsnachweise? Cyberversicherungen stellen Bedingungen an Ihre IT-Sicherheit? Ein externer Informationssicherheitsbeauftragter baut die nötige Struktur auf, ohne Ihr Wachstum zu bremsen - pragmatisch, skalierbar und mit dem Blick auf die Anforderungen, die mit dem nächsten Wachstumsschritt kommen.

Wie misst man den Erfolg eines Informationssicherheitsbeauftragten?

Informationssicherheit muss messbar sein - sowohl für die Geschäftsführung als auch für die kontinuierliche Verbesserung des ISMS. Diese KPIs liefern wir unseren Mandanten regelmäßig als Teil des ISB-Reportings.

ISMS-Reifegrad

Bewertung des Reifegrads Ihres Informationssicherheitsmanagementsystems auf einer Skala von 0 (nicht vorhanden) bis 5 (optimiert). Typisches Ziel im ersten Jahr: von Stufe 1 auf Stufe 3. Der Reifegrad wird anhand der Umsetzung der ISO-27001-Controls und der Prozessreife gemessen.

Offene Risiken & Maßnahmenumsetzung

Anzahl identifizierter Risiken, Anteil der behandelten vs. offenen Risiken und durchschnittliche Umsetzungsdauer der Risikobehandlungsmaßnahmen. Ein sinkender Trend bei offenen Hochrisiken zeigt die Wirksamkeit des ISB. Ziel: keine Risiken mit kritischer Bewertung ohne laufende Behandlung.

Schulungsquote & Awareness

Anteil der Mitarbeitenden, die im laufenden Jahr eine Informationssicherheitsschulung absolviert haben. Ergänzt durch die Phishing-Klickrate aus simulierten Angriffen: eine sinkende Klickrate belegt den Lerneffekt. Typisches Ziel: 95% Schulungsquote und unter 5% Phishing-Klickrate nach zwölf Monaten.

Sicherheitsvorfälle & Reaktionszeit

Anzahl und Schwere der Sicherheitsvorfälle im Berichtszeitraum sowie die mittlere Erkennungs- und Reaktionszeit (MTTD/MTTR). Ein gut aufgestellter ISB-Betrieb zeigt sich nicht durch null Vorfälle (das wäre unrealistisch), sondern durch schnelle Erkennung, strukturierte Reaktion und wirksame Nachbereitung.

Audit-Findings & Compliance-Status

Ergebnis interner und externer Audits: Anzahl der Major und Minor Non-Conformities, Beobachtungen und Verbesserungspotenziale. Bei einer Zertifizierungsvorbereitung ist der Zielwert klar: null Major Non-Conformities beim Stage-2-Audit. Ergänzt durch den prozentualen Compliance-Status gegenüber der jeweiligen Norm.

Patch-Status & Schwachstellen

Anteil der Systeme mit aktuellem Patch-Level, Anzahl bekannter und offener Schwachstellen sowie die durchschnittliche Zeit zwischen Bekanntwerden und Behebung einer Schwachstelle. Ein ISB überwacht nicht selbst jeden Patch, aber er stellt sicher, dass ein funktionierender Schwachstellenmanagementprozess existiert und dessen Kennzahlen im Reporting auftauchen.

Unsere Qualifikationen

ISO 27001 Lead Auditor
T.I.S.P. Zertifiziert
BSI IT-Grundschutz-Praktiker
OSCP Offensive Security
AZAV Zertifizierter Bildungsträger

Warum AWARE7

Was uns von anderen Anbietern unterscheidet

Reine Awareness-Plattformen testen keine Systeme. Reine Beratungskonzerne sind zu weit weg. AWARE7 verbindet beides: Wir hacken Ihre Infrastruktur und schulen Ihre Mitarbeiter - mittelstandsgerecht, persönlich, ohne Enterprise-Overhead.

Forschung und Lehre als Fundament

Rund 20% unseres Umsatzes stammen aus Forschungsprojekten für BSI und BMBF. Unsere Studien analysieren Millionen von Websites und Zehntausende Phishing-E-Mails - publiziert auf ACM- und Springer-Konferenzen. Drei unserer Führungskräfte sind gleichzeitig Professoren an deutschen Hochschulen.

Digitale Souveränität - keine Kompromisse

Alle Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert und verarbeitet - ohne US-Cloud-Anbieter. Keine Freelancer, keine Subunternehmer in der Wertschöpfung. Alle Mitarbeiter sind sozialversicherungspflichtig angestellt und einheitlich rechtlich verpflichtet. Auf Anfrage VS-NfD-konform.

Festpreis in 24h - planbare Projektzeiträume

Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot - kein Stundensatz-Risiko, keine Nachforderungen, keine Überraschungen. Durch eingespieltes Team und standardisierte Prozesse erhalten Sie einen klaren Zeitplan mit definiertem Starttermin und Endtermin.

Ihr fester Ansprechpartner - jederzeit erreichbar

Ein persönlicher Projektleiter begleitet Sie vom Erstgespräch bis zum Re-Test. Sie buchen Termine direkt bei Ihrem Ansprechpartner - keine Ticket-Systeme, kein Callcenter, kein Wechsel zwischen wechselnden Beratern. Kontinuität schafft Vertrauen.

Für wen sind wir der richtige Partner?

Mittelstand mit 50–2.000 MA

Unternehmen, die echte Security brauchen - ohne einen DAX-Konzern-Dienstleister zu bezahlen. Festpreis, klarer Scope, ein Ansprechpartner.

IT-Verantwortliche & CISOs

Die intern überzeugend argumentieren müssen - und dafür einen Bericht mit Vorstandssprache brauchen, nicht nur technische Findings.

Regulierte Branchen

KRITIS, Gesundheitswesen, Finanzdienstleister: NIS-2, ISO 27001, DORA - wir kennen die Anforderungen und liefern Nachweise, die Auditoren akzeptieren.

Mitwirkung an Industriestandards

LLM

OWASP · 2023

OWASP Top 10 for Large Language Models

Prof. Dr. Matteo Große-Kampmann als Contributor im Core-Team des international anerkannten OWASP LLM-Sicherheitsstandards.

BSI

BSI · Allianz für Cyber-Sicherheit

Management von Cyber-Risiken

Prof. Dr. Matteo Große-Kampmann als Mitwirkender des offiziellen BSI-Handbuchs für die Unternehmensleitung (dt. Version).

Häufige Fragen zum externen Informationssicherheitsbeauftragten

Der Informationssicherheitsbeauftragte (ISB) ist die zentrale Ansprechperson für alle Fragen der Informationssicherheit in Ihrem Unternehmen. Seine Aufgaben umfassen den Aufbau und Betrieb eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS), die Durchführung von Risikoanalysen, die Erstellung von Sicherheitsrichtlinien und -konzepten, die Koordination von Sicherheitsmaßnahmen sowie die regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung. Darüber hinaus sensibilisiert der ISB die Mitarbeitenden durch Awareness-Schulungen, begleitet interne und externe Audits und koordiniert die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle einschließlich der gesetzlichen Meldepflichten. Als Schnittstelle zwischen IT, Management und Belegschaft sorgt er dafür, dass Informationssicherheit kein Silo-Thema bleibt, sondern als integraler Bestandteil aller Geschäftsprozesse verstanden wird.
Ein externer Informationssicherheitsbeauftragter bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber einer internen Besetzung. Erstens ist er sofort einsatzbereit - während die Rekrutierung eines qualifizierten internen ISB drei bis sechs Monate dauert, kann ein externer ISB innerhalb weniger Tage starten. Zweitens ist er objektiv und unabhängig von internen Hierarchien, was bedeutet, dass Schwachstellen offen benannt werden, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten. Drittens bringt er Branchenerfahrung aus Dutzenden Unternehmen mit, sodass bewährte Best Practices direkt in Ihre Sicherheitsstrategie einfließen. Viertens sind die Kosten deutlich geringer: Während ein interner ISB inklusive Sozialabgaben, Weiterbildung, Zertifizierungen und Arbeitsplatzkosten auf 100.000 bis 120.000 EUR pro Jahr kommt, ist ein externer ISB bereits ab 1.500 EUR monatlich verfügbar. Und fünftens entfällt das Einzelperson-Risiko, da bei Urlaub oder Krankheit immer eine qualifizierte Vertretung aus dem Team bereitsteht.
Ob Sie einen Informationssicherheitsbeauftragten benötigen, hängt von mehreren Faktoren ab. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein ISB für NIS-2-betroffene Unternehmen (>=50 Mitarbeitende oder Umsatz >10 Mio. EUR und Bilanzsumme >10 Mio. EUR in 18 Sektoren, BSIG §28), für KRITIS-Betreiber nach dem BSI-Gesetz, sowie für Finanzinstitute nach den BaFin-Rundschreiben (BAIT, VAIT, DORA). Auch ISO 27001 fordert in Abschnitt 5.3 die Zuweisung einer verantwortlichen Person für die Informationssicherheit - ohne ISB ist keine Zertifizierung möglich. In der Automobilindustrie verlangen OEMs eine TISAX-Zertifizierung, die ebenfalls einen benannten ISB voraussetzt. Darüber hinaus fordern immer mehr Geschäftspartner und Cyberversicherungen den Nachweis eines strukturierten Sicherheitsmanagements. Selbst ohne gesetzliche Pflicht ist ein ISB die wirtschaftlichste Lösung, um Informationssicherheit nachhaltig und professionell aufzubauen, anstatt sie als Nebentätigkeit der IT-Abteilung zu behandeln.
Der zeitliche Aufwand richtet sich nach Ihrer Unternehmensgröße, dem Reifegrad Ihrer bestehenden Sicherheitsmaßnahmen und den regulatorischen Anforderungen Ihrer Branche. Für ein KMU mit 50 bis 200 Mitarbeitenden sind typischerweise zwei bis vier Tage pro Monat ausreichend für den laufenden ISB-Betrieb. In der Aufbauphase eines ISMS oder bei der Vorbereitung auf eine Zertifizierung (ISO 27001, TISAX) kann der Aufwand vorübergehend auf sechs bis acht Tage pro Monat steigen. Größere Unternehmen oder solche mit komplexen regulatorischen Anforderungen (NIS-2, KRITIS, BaFin) benötigen entsprechend mehr Kapazität. Wir skalieren den Umfang flexibel und passen ihn quartalsweise an Ihren tatsächlichen Bedarf an - ohne langfristige Verpflichtung zu einem festen Volumen. Das BSI empfiehlt als Richtwert mindestens 0,5 Vollzeitäquivalente (FTE) für die ISB-Rolle.
Unser externer ISB ist ab 1.500 EUR pro Monat (18.000 EUR/Jahr) verfügbar. Der genaue Preis richtet sich nach Unternehmensgröße, Scope und gewünschtem Leistungsumfang. Im Basis-Paket für KMU bis 50 Mitarbeitende sind zwei Tage ISB-Tätigkeit pro Monat, ein fester Ansprechpartner, ISMS-Aufbau oder -Betrieb und quartalsweise Statusberichte enthalten. Das Professional-Paket für 50 bis 200 Mitarbeitende kostet 2.500 EUR monatlich und umfasst vier Tage ISB-Tätigkeit, monatliche Vor-Ort-Termine, Awareness-Schulungen und Audit-Begleitung. Zum Vergleich: Eine interne Vollzeitstelle kostet inklusive Gehalt, Sozialabgaben, Weiterbildung, Zertifizierungen und Arbeitsplatzkosten zwischen 97.000 und 142.000 EUR pro Jahr. Bei einem externen ISB entfallen zusätzlich Rekrutierungskosten (10.000-20.000 EUR), Einarbeitungszeit und das Risiko eines Personalausfalls ohne Vertretung.
Ihr externer Informationssicherheitsbeauftragter wird zu einem festen Bestandteil Ihrer Organisation - auch wenn er nicht täglich vor Ort ist. Die Zusammenarbeit beginnt mit einem strukturierten Onboarding, in dem wir Ihre IT-Landschaft, bestehende Dokumentation und organisatorische Strukturen analysieren. Im laufenden Betrieb ist Ihr ISB per E-Mail, Telefon und Videokonferenz erreichbar, in der Regel mit einer Reaktionszeit von wenigen Stunden. Je nach Paket finden monatliche oder quartalsweise Vor-Ort-Termine statt, bei denen persönliche Abstimmungen, Workshops oder Schulungen durchgeführt werden. Sie erhalten regelmäßige Statusberichte an die Geschäftsführung mit KPIs zur Informationssicherheit, dem aktuellen Risikostatus und Handlungsempfehlungen. Bei Sicherheitsvorfällen stehen wir auch außerhalb der vereinbarten Zeiten zur Verfügung und koordinieren die notwendigen Sofortmaßnahmen und Meldepflichten.
Die NIS-2-Umsetzung ist ein Kernbereich unserer ISB-Tätigkeit. Wir unterstützen bei der Betroffenheitsanalyse (fallen Sie unter die Schwellenwerte von >=50 Mitarbeitenden oder Umsatz >10 Mio. EUR und Bilanzsumme >10 Mio. EUR in einem der 18 Sektoren, BSIG §28?), beim Aufbau der zehn Mindestmaßnahmen nach Art. 21 (Risikoanalyse, Incident Response, Business Continuity, Lieferkettensicherheit und weitere), bei der Implementierung der Meldeprozesse für Sicherheitsvorfälle (24-Stunden-Erstmeldung, 72-Stunden-Update, 30-Tage-Abschlussbericht), bei der Schulung der Geschäftsführung zur persönlichen Haftung nach NIS-2 und bei der Vorbereitung auf behördliche Prüfungen durch das BSI. Unser ISB-Service deckt alle Anforderungen der NIS-2-Richtlinie an das Sicherheitsmanagement ab und hilft Ihnen, Bußgelder von bis zu 10 Mio. EUR oder 2% des Jahresumsatzes zu vermeiden.
Das Einzelperson-Risiko ist eines der größten Probleme bei der internen ISB-Besetzung. Fällt der einzige interne ISB durch Krankheit, Urlaub oder Kündigung aus, steht das Unternehmen ohne Ansprechpartner für Informationssicherheit da - gerade bei Sicherheitsvorfällen ein untragbares Risiko. Bei AWARE7 arbeiten mehrere zertifizierte Informationssicherheitsexperten im Team. Ihr Unternehmen wird von einem festen Ansprechpartner betreut, der jedoch immer durch qualifizierte Kollegen vertreten werden kann, die Ihre Strukturen und Ihr ISMS kennen. Bei kritischen Vorfällen ist die Erreichbarkeit auch an Wochenenden und Feiertagen sichergestellt. Diese garantierte Vertretung ist einer der wesentlichen Vorteile des externen ISB-Modells und ein Grund, warum auch Unternehmen mit internem ISB auf eine zusätzliche externe Absicherung setzen.
Selbstverständlich - und wir unterstützen diesen Übergang aktiv. Viele Unternehmen starten mit einem externen ISB, um schnell handlungsfähig zu sein, und bauen parallel interne Kompetenz auf. Unser Transitionskonzept umfasst einen strukturierten Wissenstransfer, die vollständige Dokumentationsübergabe aller ISMS-Unterlagen, optionales Coaching und Mentoring Ihres neuen internen ISB in der Einarbeitungsphase sowie eine Übergangsbegleitung, in der wir als Sparringspartner zur Verfügung stehen. Einige Kunden nutzen auch dauerhaft ein Hybridmodell, bei dem ein interner Koordinator die tägliche Sicherheitsarbeit übernimmt und durch unsere externe Expertise bei komplexen Themen wie Zertifizierungen, Audits oder NIS-2-Umsetzung ergänzt wird.
Unsere Informationssicherheitsbeauftragten verfügen über branchenanerkannte Zertifizierungen und langjährige Praxiserfahrung. Zum Standard gehören ISO 27001 Lead Auditor und Lead Implementer Zertifizierungen, die BSI IT-Grundschutz-Praktiker-Qualifikation, T.I.S.P. (TeleTrusT Information Security Professional) sowie OSCP (Offensive Security Certified Professional) für die technische Perspektive. Ergänzend bringen unsere Berater AZAV-Zulassungen als Bildungsträger mit, sodass durchgeführte Schulungen auch förderfähig sein können. Alle ISBs nehmen regelmäßig an Fachkonferenzen teil und absolvieren jährliche Weiterbildungen, um auf dem aktuellen Stand der Technik und Regulatorik zu bleiben. Diese kontinuierliche Qualifizierung ist bei einem externen ISB inklusive - bei einer internen Besetzung ein zusätzlicher Kostenfaktor von 5.000 bis 15.000 EUR pro Jahr.
Der Informationssicherheitsbeauftragte (ISB) und der Datenschutzbeauftragte (DSB) haben unterschiedliche Aufgabenbereiche, die sich teilweise überschneiden. Der ISB schützt alle Informationswerte des Unternehmens - unabhängig davon, ob es sich um personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse, technische Dokumentation oder andere sensible Informationen handelt. Der DSB hingegen konzentriert sich auf den Schutz personenbezogener Daten nach DSGVO und BDSG. Das BSI empfiehlt ausdrücklich, die Rollen nicht in Personalunion zu besetzen, da Interessenkonflikte entstehen können. In der Praxis arbeiten ISB und DSB eng zusammen, da viele technische und organisatorische Maßnahmen beiden Schutzzielen dienen. Ein externer ISB kann die Zusammenarbeit mit Ihrem bestehenden DSB nahtlos koordinieren.
Ja, aus regulatorischer Sicht sind interner und externer ISB vollständig gleichwertig. Weder ISO 27001, noch NIS-2, noch das BSI-Gesetz, noch TISAX oder BaFin-Rundschreiben unterscheiden zwischen interner und externer Besetzung der ISB-Rolle. Entscheidend ist, dass die Person die notwendige Qualifikation mitbringt, weisungsfrei agieren kann und direkt an die Geschäftsführung berichtet. Bei Zertifizierungsaudits wird der externe ISB als offizieller Ansprechpartner akzeptiert und kommuniziert in dieser Rolle mit Auditoren, Kunden, Behörden und dem BSI. Viele Zertifizierungsstellen sehen die externe Besetzung sogar positiv, da sie eine höhere Unabhängigkeit und Objektivität gewährleistet als ein interner Mitarbeiter, der in die Unternehmenshierarchie eingebunden ist.
In der Regel kann Ihr externer Informationssicherheitsbeauftragter innerhalb von fünf bis zehn Werktagen nach Vertragsabschluss mit der operativen Arbeit beginnen. Das Onboarding umfasst eine Bestandsaufnahme Ihrer IT-Landschaft, die Sichtung vorhandener Dokumentation, Gespräche mit den relevanten Ansprechpartnern in IT und Management sowie die Identifikation von Quick Wins und kritischen Lücken. Bereits in den ersten zwei Wochen erhalten Sie eine erste Einschätzung zum Reifegrad Ihrer Informationssicherheit und einen Vorschlag für die nächsten Schritte. Zum Vergleich: Die Rekrutierung eines qualifizierten internen ISB dauert drei bis sechs Monate - wenn überhaupt ein geeigneter Kandidat auf dem Arbeitsmarkt verfügbar ist. Bei akuten Anforderungen, etwa einer anstehenden Zertifizierung oder einem Sicherheitsvorfall, können wir auch kurzfristiger reagieren.

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